Jenseits von Memes und Tiervideos bieten Soziale Netzwerke für KMUs enormes Potential für zielgruppengerechtes Marketing. Längst geht es nicht mehr nur um Repräsentation oder den eigenen Bekanntheitsgrad. Wir befinden uns inmitten der vierten industriellen Revolution – Industrie 4.0 verändert die Beziehung zwischen Kunden und Unternehmen nachhaltig. In Zeiten des wirtschaftlichen Umbruchs werden Facebook und Co. immer wichtiger, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein.

Rechnungsfreigabe Banner hochkant OrangeIndustrie 4.0 steht für smarte Fabriken und automatisierte Wertschöpfungsketten – die Digitalisierung revolutioniert aber nicht nur die deutsche Wirtschaft branchenübergreifend, sondern die gesamte Weltwirtschaft. Die Vernetzung von Daten, Menschen und Maschinen hat weitreichende Auswirkungen auf Produktion und Vertriebswege: Die Entwicklung verläuft von von „analog/ zentral“ zu „digital/ dezentral“. Im Fokus von Produkten und Dienstleistungen muss künftig deshalb noch mehr der Kunde stehen. Denn: Kunden von heute haben hohe Erwartungen. Im Zeitalter der Digitalisierung ist es besonders wichtig, Kunden individuell anzusprechen – und dafür ist Social Media unverzichtbar.

Wie wachsen in Zeiten digitaler Transformation?

1.     Geringer Aufwand – große Wirkung

Was Sie verstehen müssen: Marketing-Ziele wie Bestandskundenpflege, Neukundenakquise, Leadgenerierung und Umsatzsteigerung spielen im digitalen Zeitalter dieselbe Rolle. Die Herausforderung ist heute, das Online Marketing an die neuen Gegebenheiten des Marktes anzupassen. Das bedeutet, dass es nicht die Ziele sind, die sich verändern, sondern die Art und Weise, wie Sie sie in Zukunft erreichen. Mit Social-Media-Kommunikation können Sie unter geringem Einsatz von Ressourcen viel bewegen. Machen Sie sich Synergien zu Nutze, die es in dieser Form nur in Social Media gibt: Virale Marketingeffekte. Liken, kommentieren, sharen – Social Signals sind reine Selbstläufer und bescheren Ihnen kostenlose Werbung.

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2.     Direkter Kundenkontakt: Facebook ist Zeitgeist

Kunden wollen involviert werden und maßgeschneiderte Angebote erhalten; hierfür geben Sie häufig bereitwillig Auskunft. Ziele, Bedürfnisse, Wünsche – persönliche Daten sind für zielgruppengerechtes Marketing maßgeblich. Gleichzeitig wollen Kunden unkomplizierte Kontaktwege und Bestellmöglichkeiten rund um die Uhr. Social Media ist die perfekte Plattform, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Die Möglichkeiten zur unmittelbaren Kommunikation sind vielfältig. Aber: Kommunikation über soziale Netzwerke will gelernt sein, denn nicht alle Plattformen eignen sich für verschiedene Anliegen gleichermaßen.

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Facebook zum Beispiel ist hervorragend geeignet, um Fachthemen zu platzieren. Sie fragen warum? Ganz einfach: Der Community-Gedanke steht im Vordergrund. Facebook bietet dank Kommentar-Funktion Platz für den öffentlichen Diskurs mit Ihren Kunden. Dabei schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie treten in direkten Kundendialog und transportieren gleichzeitig das Unternehmensimage. LinkedIn und Xing hingegen sind für Networking und Recruiting ideal: Beide Plattformen bringen Experten zusammen. Nutzen Sie themenspezifische Gruppen, um neue Mitarbeiter zu finden – vorbei die Zeit kostspieliger Stellenanzeigen.

3.     Monitoring: Erfolge einfach messbar

Es gibt eine Vielzahl an Analyse-Tools, die Social-Media-Erfolge messbar machen. Sie überblicken, welche Kampagne die größte Reichweite erzielt hat oder welche Beiträge die meisten Gefällt-mir-Angaben haben. Außerdem geben Tools Aufschluss darüber, wann der beste Zeitpunkt für die Veröffentlichung eines Beitrags ist oder welche Formate bei Ihrer Zielgruppe besonders beliebt sind. Mit einem professionellen Monitoring verstehen Sie die Bedürfnisse und Vorlieben Ihrer Zielgruppe. Probieren geht dabei über studieren: Testen Sie Kommunikationswege und Formate, es lohnt sich!

Tool-Tipp: Die Analyse-Tools Hootsuite, TweetReach und Social Mention sind unter Marketern beliebt.

 

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