Ihr digitaler Auftritt – So funktioniert’s auch online

Ihr digitaler Auftritt fängt mit Ihrer Website an. Eine herausragende Website ist essentiell, um Besucher in Leads und im Anschluss diese Leads in Mandanten zu konvertieren. Schlechte Kanzleiwebsites (davon gibt es leider viel zu viele) enttäuschen Interessenten. Mit einer Top-Kanzleiwebsite steigern Sie die Conversionrate (also die Quote von Leads aus Ihren Website-Besuchern) und bekommen letztendlich mehr Mandanten.

Das Ziel Ihrer Website

Ihre Website hat nur ein Ziel: Mandanten zu gewinnen! Alles andere (Darstellung Ihrer Kompetenz, Aufzeigen Ihrer Fachgebiete, hübsche Teamfotos) ist diesem Ziel untergeordnet. In Bezug auf Ihre Website sind Sie nicht Steuerberater, sondern Verkäufer! Sie müssen Ihre Dienstleistung „Steuerberatung“ dem Kunden möglichst schmackhaft verkaufen. Und Achtung – hier ist der Clou: Sie haben dazu nur wenige Sekunden Zeit!

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen zum einen wie Ihre Website aufgebaut sein muss, damit sie nicht 80% Ihres Traffics (Besucher auf der Website) verlieren, bevor diese überhaupt verstanden haben, was Sie anbieten. Zum anderen geben wir Ihnen eine Checkliste an die Hand, damit Sie sehen, wie Sie zu einer Top-Website gelangen.

 


Headline

1. Klare und leserliche Headline

Ein Besucher entscheidet in den ersten Sekunden, ob er Sie mag oder nicht. Denken Sie an einen Kiosk: Zeitungen verkaufen sich über Schlagzeilen! Je besser und zielgerichteter Ihre Headline, desto besser die Conversion (also die Konvertierung von Besucher zu potenziellem Mandant). Aus der Headline muss ersichtlich werden wofür Ihre Kanzlei steht! Sie muss dem potenziellen Mandanten mitteilen, was ihn bei Ihnen in der Kanzlei erwartet. Er muss das Gefühl bekommen: „Bei diesem Berater bin ich richtig und finde genau das, wonach ich suche.“

headline do's und dont's

Video: So sehen gute Headlines aus

 


Call To Action

2. Klarer Call To Action

Der Call-To-Action ist nach der Headline das wichtigste Element Ihrer Website. Trotzdem haben die meisten Kanzleien gar keinen. Die meisten Kanzleien betrachten ihre Website als Visitenkarte (und die hat schließlich auch keinen Call To Action…). Der Call-To-Action-Button ist jedoch dafür verantwortlich, dass eine Conversion gelingt. Er muss dem Besucher also ins Auge springen, er muss den Besucher dazu bringen etwas zu unternehmen (z. B. „Jetzt Rückruf anfordern“ oder „Jetzt Angebot einholen“).

Beim Call-To-Action-Button gibt es einiges zu beachten: Verwenden Sie auffällige, aber keine zu grellen Farben – diese wirken unseriös und halten Besucher von einem Klick ab. Grenzen Sie wichtige Bereiche, auf die Sie Aufmerksamkeit lenken möchten (z. B. Kontaktformulare) farblich ab. Fordern Sie zudem in einem ersten Kontaktschritt nur wenige Informationen des Besuchers, z. B. nur eine Email-Adresse oder eine Telefonnummer. Das Ausfüllen von langen Formularen schreckt nur ab.

 

einsatz von call-to-action-buttons

 


Content, Vertrauensindikatoren & Platzierung

3. Spezifische Inhalte

Bedenken Sie: Als Steuerkanzlei sind Sie kein Gemischtwarenladen, auch wenn Sie ein breites Spektrum an Kompetenzen haben! Besucher suchen hochspezifische Inhalte und wollen diese auch finden. Wenn Ihre Zielgruppe Mandanten aus dem Bereich „E-Commerce“ sind, dann wollen diese auch Inhalte zum Thema „E-Commerce“ finden und nicht ein Referat über das BMF-Schreiben zu den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung. Für Ihren Website-Content bedeutet das: Er muss für Ihre Zielgruppe(n) schnell auffindbar sein und genau zu dem Thema passen.

 


4. Videos und Bilder: Seien Sie inspirierend!

Nichts ist schlimmer als Fließtexte (sogenannte „Wall of Text“). Diese werden erfahrungsgemäß nie zu Ende gelesen. Stellen Sie die Vorteile Ihrer Kanzlei übersichtlich und mit möglichst wenig Text dar. Denken Sie an den Grundsatz: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Der Stil der Bildwahl auf Ihrer Website sagt viel über Ihre Kanzlei aus. Als Steuerberater verkaufen Sie kein einzelnes Produkt. Sie verkaufen eine Dienstleistung, sie verkaufen Vertrauen, Kompetenz und Innovation. Und zwar alles gleichzeitig. Mit den richtigen Bildern und Videos sprechen Sie den Besucher emotional an.

 


5. Rechtschreibung

Es klingt so banal. Gerade für Kanzlei-Websites ist schlechte Rechtschreibung ein Conversion-Killer. Ihre Website ist Ihr Aushängeschild. Stolpert der Besucher über einen Rechtschreibfehler, denkt er sich: Wie wird die Arbeit bei Ihnen intern aussehen, wenn Sie es nicht einmal schaffen, bei Ihrem Aushängeschild fehlerfrei zu arbeiten?

 


6. Vertrauensindikatoren

Mandanten vertrauen anderen Mandanten! Zeigen Sie, dass Sie zufriedene Kunden haben. Nutzen Sie z. B. Plugins wie Proven Expert, so dass Google-Bewertungen von Ihren Mandanten direkt auf Ihrer Website angezeigt werden.

Tipp: In unseren Partnernetzwerk für innovative Steuerberater können Ihre Mandanten ebenfalls Ihre Dienstleistung werbewirksam bewerben. Ihre Kanzlei wird großzügig mit Beschreibung, individueller Empfehlung und Videos präsentiert.

 


7. Alles auf einen Blick!

Ihre Website muss so gestaltet sein, dass alle wichtigen Elemente im sichtbaren Bereich der Seite sind. Der Besucher muss auf jedes Seitenelement direkt zugreifen können ohne scrollen zu müssen. Die CTA-Elemente müssen sofort zugreifbar sein. Für mobile-optimierte Seiten heisst dies: Headline und CTA gehören direkt in den Header.

 

optimale gestaltung der website

 


Der beste Weg zu einer Top-Kanzleiwebsite

Schritt 1: Definieren Sie Ihre Zielgruppe!

Sie müssen Ihre Zielgruppe genau definieren. Wie sieht Ihr typischer Mandant aus? Mit dem Personas-Modell bekommt Ihre Zielgruppe ein Gesicht. Hier haben Sie eine Google-Docs-Vorlage. Sie werden es kaum glauben.

arbeitsdokument personas-modell

Hier geht es zum Personas-Modell:


Schritt 2: Matchen Sie Zielgruppe(n) mit den Kernkompetenzen Ihrer Kanzlei

Nachdem Sie Ihre Personas definiert haben, müssen Sie diese mit den Kernkompetenzen Ihrer Kanzlei zusammenbringen. Seien Sie dabei so konkret wie möglich. Wenn Sie z. B. Expertise in der Betreuung von Amazon-Händlern und von Ebay-Powersellern haben, dann erreichen Sie diese nicht, indem Sie auf Ihre Website schreiben: „Wir sind Ihr Steuerberater in Münster und beraten Sie von A-Z in den Bereichen Buchhaltung, Lohnbuchhaltung…“. Dies ist zu unspezifisch und nicht zielführend.

Wenn Sie o. g. Expertise besitzen, können Sie dies auch ganz klar auf Ihrer Website darstellen. Der Trick: Sie haben nicht eine Website, sondern mehrere Unterseiten bzw. Landingpages. Wenn nun ein Amazon-Händler bei Google nach „Steuerberater Amazon-Händler“ sucht, landet er genau auf dieser Seite und hat auf den ersten Blick gefunden, wonach er gesucht hat.

So könnte eine einfache Website-Struktur für diese Zielgruppen aussehen. Sie sind Steuerberater mit digitaler Ausrichtung. Prima, das können Sie auf Ihre Startseite nehmen. Ihre Spezialisierungen sind „Startups“ und „E-Commerce-Unternehmen“? Prima, nehmen Sie das auf eine Unterseite auf. Sie sind zudem erfahren in der Verbuchung von zigtausend Transaktionen von Amazon-Händlern oder Ebay-Powersellern sowie der umsatzsteuerlichen Beratung dieser? Nehmen Sie dies auf Ihre Website und sprechen Sie Ihre Zielgruppe so spezifisch wie möglich an!

zielgruppen und kernkompetenzen

 


Schritt 3: Beauftragen Sie eine professionelle Agentur mit der Umsetzung Ihrer Website!

Nachdem Sie Schritt 1 und Schritt 2 erledigt haben, wissen Sie, wer Ihre Mandanten sind und mit welchen Kernkompetenzen Sie diese am besten erreichen. Dies können nur Sie erledigen. Im nächsten Schritt geht es an die Umsetzung Ihrer Website. Hier sollten Sie einen Profi beauftragen (Achtung: Schauen Sie nicht auf den Preis – Die Kosten für eine Top Website haben Sie mit nur einem Mandanten wieder drin, den Sie darüber gewinnen.)

Eine gute Agentur wird folgende Punkte mit Ihnen klären:

  • Aufbau Ihrer Website – Welches generelle Struktur hat Ihre Website
  • Design Wie sprechen Sie Mandanten am besten an: Farben, Schriften, Bilder
  • SEO Wie ist Onpage SEO aufgebaut
  • CMS-System – Damit Sie einfach Inhalte editieren können
  • Wartung und Betreuung – So bleibt Ihre Website immer auf dem neuesten Stand

 


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