Was ist eine Provisionsabrechnung und wann kommt sie zum Einsatz?

Eine erfolgsabhängige Vergütung wird als Provision bezeichnet – insbesondere Angestellte im Vertrieb sind mit dieser Art der Vergütung für vermittlerische Tätigkeiten vertraut. Aber auch andere Berufsgruppen kommen mit der Vergütung auf Provisionsbasis in Berührung – für Handelsvertreter, Kreditvermittler, Inkassounternehmer und Makler ist das leistungsabhängige Entgelt fester Bestandteil des Berufsalltags. Arbeitnehmer erhalten eine Provision zusätzlich zum Grundgehalt, wobei die Provisionshöhe in Abhängigkeit von Bezugsgrößen berechnet wird; es gibt keine festgelegten Provisionssätze. Die Höhe der Provision wird in der Regel individuell zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter vertraglich vereinbart. Sollt die Provisionshöhe nicht festgelegt sein, so hat sich der Unternehmer nach §87 b Abs. 1 HGB an dem üblichen Satz zu orientieren. Ein reiner Provisionslohn ist jedoch nicht erlaubt – auch wenn das für Arbeitgeber finanziell attraktiv wäre. Denn: In diesem Fall wälzt der Unternehmer sämtliche Betriebskosten auf den Arbeitnehmer um.

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Provisionsabrechnung: Ein Beispiel

Ein Mitarbeiter im Vertriebsaußendienst bekommt ein Grundgehalt von 1800 Euro. In Abhängigkeit seines erzielten Umsatzes erhält er eine Provisionszahlung von 10 Prozent. Beträgt der monatliche Umsatz durch den Vertrieb von Produkten 30000 Euro, dann steigt das monatliche Grundgehalt auf 4800 Euro. Die Rechnung lautet folgendermaßen: 1800 Euro + 30000 x 0,10 = 4800 Euro.

Bei diesem Beispiel richtet sich die Provisionshöhe nach dem Verkaufspreis der verkauften Waren durch den Vermittler, aber auch Vertragsabschlüsse für Versicherungen oder Kredite sowie Immobiliengeschäfte können Grundlage für die Berechnung von Provisionen sein.

Provisionsabrechnung für Handelsvertreter, Makler, Kleinunternehmer und Co.

Kaufmännische Vermittler erhalten anstelle eines Verdienstnachweises eine Provisionsabrechnung. Die Vermittler haben grundsätzlich nach dem Geschäftsabschluss Anspruch auf die Provision – die Provisionszahlung ist am letzten Tag des laufenden Monats fällig. Deshalb wird die Provisionsabrechnung am Ende des Monats vom Rechnungssteller, beispielsweise vom Mitarbeiter oder Handelsvertreter, erstellt. Die Auszahlung der Provision kann bei Vorliegen von Gründen um bis zu drei Monate zurückgehalten werden.

Diese Angaben gehören in eine Provisionsabrechnung

Genau wie bei Rechnungen, Mahnungen und Angeboten muss auch eine Provisionsabrechnungen bestimmte Angaben enthalten.

In Provisionsabrechnungen müssen folgende Informationen enthalten sein:

  • Name des Empfängers der Provisionszahlung
  • Betreff „Provisionsabrechnung“
  • Gegenstand der Provision
  • Provisionsbetrag (einzelne Provisionspunkte sowie Gesamtbetrag)
  • Berechnungsgrundlage

Je nach Provisionsmodell kann eine Provisionsabrechnung sehr komplex sein – hier eignet sich eine Vorlage, die schnell auf die individuelle Berechnung angepasst werden kann. Unsere Vorlage zum Download beinhaltet selbstverständlich bereits alle wichtigen Angaben und Informationen.

Eine Vorlage für Excel hat hier den entscheidenden Vorteil, dass prozentuale Provisionen automatisch berechnet werden und eine detaillierte Auflistung der Provisionspunkte ermöglicht. Für einfache Provisionsmodelle, wie die Abrechnung eines festen Provisionsbetrages, kann eine Vorlage für Word genügen.

Provisionsabrechnung in Excel – ganz einfach mit kostenloser Vorlage

CANDIS stellt Ihnen kostenlos ein Muster für die Provisionsabrechnung in Excel zur Verfügung – Muster herunterladen, ausfüllen, fertig! Eine Provisionsabrechnung zu erstellen war noch nie so unkompliziert. Sie sind auf der Suche nach weiteren kostenlosen Mustern und Vorlagen, die Ihnen die alltägliche Arbeit erleichtern? Dann Sind sie hier goldrichtig: Bei uns finden Sie Muster für Rechnung, Lieferschein, Auftragsbestätigung, Mahnung und Co!

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