Eine Stornorechnung, auch Storno-Rechnung, bezeichnet die Korrektur einer fehlerhaften Rechnung. Haben Sie versehentlich eine falsche Rechnung ausgestellt, können Sie diese mit einer Stornorechnung korrigieren. Wir erklären Ihnen, wie Sie Stornorechnungen schreiben – mit unserer Vorlage steht Ihnen hierfür bereits ein vollständiges Muster kostenlos zur Verfügung. Ergänzen Sie lediglich die Details zur fehlerhaften Rechnung, die Sie stornieren wollen.

Vorlage für Stornorechnung herunterladen – so geht´s

Um die Vorlage für Stornorechnungen herunterzuladen, bedarf es nur einem Mausklick:

  1. Wählen Sie die Vorlage im gewünschten Dateiformat aus – wir stellen Ihnen eine Muster-Stornorechnung für Excel, Word und als PDF zur Verfügung
  2. Laden Sie die Datei herunter
  3. Speichern Sie die Vorlage lokal auf Ihrem PC
  4. Verwenden Sie die Stornorechnung-Vorlage einfach immer wieder

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Stornorechnung – fehlerhafte Rechnungen müssen korrigiert werden

Sobald Sie eine falsche Rechnung ausgestellt haben, müssen Sie diese nachträglich berichtigen, denn das Finanzamt benötigt korrekte Rechnungen, um den Vorsteuerabzug zu gewähren – auch Ihre Kunden haben Interesse an fehlerfreien Rechnungen.

Stornorechnung schreiben: Das müssen Sie beachten

Keine Sorge: Auch wenn es unangenehm sein mag, eine Rechnung, die bereits an den Kunden verschickt wurde, korrigieren zu müssen; so ein Fehler kann problemlos ausgebügelt werden – wenn Sie sich an einige Formalitäten halten.

Eine Stornorechnung bezieht sich auf eine fehlerhafte Rechnung und muss daher die gleichen Pflichtangaben enthalten:

  • Name und Anschrift des Absenders sowie Empfängers
  • Aktuelles Datum
  • Steuernummer
  • Gegebenenfalls Umsatzsteuer ID
  • Rechnungsnummer der Originalrechnung
  • Stornorechnungsnummer
  • Betreff (zum Beispiel Storno-Rechnung)
  • Rechnungsdatum der ursprünglichen Rechnung
  • Rechnungsbetrag der Rechnung, die Sie stornieren – vor dem Betrag steht aber ein Minuszeichen (Nettobetrag, Umsatzsteuersatz und -betrag)
  • Auflistung der Lieferungen und Leistungen
  • Datum der Lieferungen und Leistungen

Tipp: Der Betreff für eine Storno-Rechnung kann „Stornorechnung“, „Rechnungskorrektur“ oder auch „Korrekturrechnung“ lauten – vermeiden Sie es jedoch im besten Fall, die Bezeichnung „Gutschrift“ für die Storno-Rechnung zu wählen; das kann beim Finanzamt für Verwirrung sorgen und Ihren Kunden unter Umständen den Umsatzsteuerabzug kosten.

Rechnungskorrektur gleich Gutschrift?

Unter Unternehmer herrschte nach der Verabschiedung des Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz 2013 durch den Deutschen Bundestag bei Storno-Rechnungen und Gutschriften Unklarheit, denn eine Gutschrift ist seitdem kaufmännisch und umsatzsteuerlich zu unterscheiden – und das Ausstellen von Gutschriften gehörte früher viele Jahre zum guten Ton. Das Bundesministerium der Finanzen klärte in einem Schreiben über die Verwendung der Begrifflichkeiten auf:

„Die im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnete Stornierung oder Korrektur der ursprünglichen Rechnung als Gutschrift (sog. kaufmännische Gutschrift) ist keine Gutschrift im umsatzsteuerrechtlichen Sinne. Wird in einem solchen Dokument der Begriff „Gutschrift” verwendet, obwohl keine Gutschrift im umsatzsteuerrechtlichen Sinne nach §14 Abs. 2 Satz 2 UStG vorliegt, ist dies weiterhin umsatzsteuerrechtlich unbeachtlich. Die Bezeichnung als „Gutschrift“ führt allein nicht zur Anwendung des §14c UStG.“